Physiotherapie Melanie Weiß

Körnerstraße 17

09599 Freiberg / Sa.


Telefon: 03731-213933

Fax: 03731-202646

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1x1 der Physiotherapie


Im Folgenden soll ein kleiner Ausschnitt von Therapiebeschreibungen Ihnen helfen, zu erkennen, wie umfassend die Ausbildung eines Physiotherapeuten ist.

Gleichzeitig wollen wir aber keinen Patienten das  "1x1" der  Physiotherapie lehren!

Oberstes Ziel ist immer die Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten und Kunden.


Manuelle Therapie (MT):


Definition:

Trägt zur Mobilisation, zur Stabilisation und zum lindern von Schmerzen bei. Eingeschränkte Beweglichkeit, Schmerzen und Kraftverlust, sind oft Ursachen von Funktionsstörungen. Die MT findet Anwendung z. B. bei einem Hexenschuß, bei Kopfschmerzen, Kiefergelenksproblematik, Tennisellenbogen, bei Bewegungseinschränkungen durch Verletzungen mit langer Ruhestellung...


Anwendung (Indikation):

In der Therapiebehandlung soll das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven wieder hergestellt werden. Dazu werden in der Bewegung eingeschränkte Gelenke mobilisiert und Gelenke mit zu viel Bewegung (instabil) stabilisiert. Dabei kommen u. a. weiche passive, mobilisierende Techniken zum Einsatz, Infos zu den Symptomen und Erklärungen der gerade angewendeten Technik sind u. a. Bestandteile dieser Therapie.


Therapieziel:

Wiederherstellung der physiologischen Gelenkfunktion

Wiederherstellung der physiologischen Muskelfunktion

Schmerzlinderung bei arthrogenen, nuklearen und neuralen Störungen


Krankengymnastik (KG):


Definition:

Umfasst eine Vielzahl einzelner therapeutischer Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Koordination.


Anwendung (Indikation):

Zum Training ist der Patient selbst aktiv mit seinem Eigengewicht oder Geräte erforderlich. Krankengymnastik wird bei Erkrankungen der Orthopädie, Inneren Medizin, Neurologie, Frauen- und Kinderheilkunde eingesetzt. Für verschiedene Krankheitsbilder gibt es spezielle Therapien, die eine gesonderte Fortbildung voraussetzen, wie z. B. Bobath und Manuelle Therapie...


Therapieziel:

Verbesserung der aktiven Beweglichkeit, Steigerung der Muskelkraft, Ausdauer, Schnellkraft

Verbesserung der Koordination, der Haltung und des Gleichgewichts

Zunahme der passiven Beweglichkeit der Gelenke und der Wirbelsäule

Schmerzlinderung

Verbesserung der Kabrio, Kreislauf- und anderer Organfunktionen

Beseitigung oder Verminderung von Fähigkeitsstörungen im täglichen Leben mit Erarbeitung und der Beherrschung bestmöglicher ökonomischer Bewegungsabläufe


Bobath Therapie (KG-ZNS nach Bobath):


Definition:

Findet seinen Einsatz bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z. B.: Schlaganfall, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson) oder anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen (wie z. B.: Stoffwechselerkrankungen).

DIE Bobath Therapie, richtet sich an Patienten mit sensomotorischen Auffälligkeiten und weiteren Beeinträchtigungungen des Gehirns (Denkprozesse).


Oberste Priorität hat die Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden sowie Pflegepersonal.

Für uns als Physiotherapeuten steht die Bewegungsentwicklung und die Qualität der Gesamtentwicklung im Vordergrund u. a. die Regulation der Muskelspannungen, das verhelfen (anbahnen) der natürlichen Bewegungsmuster und die Verbesserung des SPÜRENS...


Anwendung (Indikation):

In der Bobath-Therapie wird der Mensch in seiner ganzen Persönlichkeit beachtet und gefördert. Die größtmögliche Selbständigkeit in seinem Lebensumfeld und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wieder zu ermöglichen, ist dabei das GROSSE ZIEL.


Therapieziel:

Verbesserung der aktiven Beweglichkeit, Steigerung der Muskelkraft, Ausdauer

Verbesserung der Koordination, der Haltung und des Gleichgewichts

Zunahme der passiven Beweglichkeit der Gelenke und der Wirbelsäule

Schmerzlinderung

Beseitigung oder Verminderung von Fähigkeitsstörungen im tgl. Leben mit Erarbeitung und der Beherrschung bestmöglicher Bewegungsabläufe


Klassische Massagetherapie (KMT)


Definition:Manuelle, mechanische Anwendung der Massagegrundgriffe Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen (Erschütterungen) und Vibrationen sowie deren Kombination und Variationen.


Anwendung (Indikation):

Lösung von Adhäsionen in Gleit- und Schiebegeweben zwischen Haut, Unterhaut, Muskel und Bindgewebe. Abtransport schmerzerzeugender Substanzen, Anregung des Muskelstoffwechsels. Einwirkung auf das Gefäßsystem. Wirkung auf Proprio- und Mechanorezeptoren mit Normalisierung des Muskeltonus.


Therapieziel:

Reflektorische Beeinflussung von Durchblutung und Muskeltonus

Schmerzhemmung

Schädigungen/Funktionsstörungen

Schmerzen/Funktionsstörungen durch Muskelspannungsstörungen

Verkürzung elastischer und kontraktiler Strukturen

Gewebequellungen, -verhärtungen, -verklebungen, Vernarbungen


Kiefergelenkstherapie:


Definition:

Kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden. Das Kiefergelenk und mögliche Funktionsstörungen des Kiefergelenkes sind oft Auslöser für vielerlei Beschwerden.


Anwendung (Indikation) :

z. B.: * Kopfschmerz * Gesichtsschmerz * Kieferschmerz * Ohrenschmerz  * Ohrengeräusch * Rückenschmerz  * Zu geringe Mundöffnung * Knirschen und Beißen * Knacken im Kiefergelenk bei Mundöffnung * Bewegungsstörung und Schmerzen .... Wenn  Ober- und Unterkiefer nicht regelrecht aufeinander treffen, kann es zu den hier aufgeführten Beschwerden kommen. Schon geringe Abweichungen genügen, um das Kausystems und benachbarte Gelenke zu beeinträchtigen. Die Behandlung wird meist mit Techniken aus mehreren Therapieformen durchgeführt: manuelle Therapie (Stabilisation, Mobilisation, Weichteiltechniken, Dehnungen), Ultraschall sowie Craniosacrale Therapie.


Therapieziel:

Schmerzlinderung

Beseitigung oder Verminderung von Fähigkeitsstörungen


Ultraschall (US):


Definition:

Wird je nach Krankheitsbild eine passende Schallart ausgewählt um Schmerzen zu lindern, Entzündungen positiv zu beeinflussen oder um in Muskeln die Spannung herabzusetzen, einen  Muskel zu kräftigen, Nerven zu stimulieren, und die Durchblutung zu erhöhen.


Therapieziel:

Schmerzlinderung


Craniosacrale Therapie:


Definition:

Ist die Behandlung des gesamten Körpers, und der Schädelknochen. Die Craniosacrale Therapie ist ein Teilgebiet der Osteopathie. Die Behandlung ist sehr sanft, Blockaden und Traumen, die im Körper zu Verspannungen führen, können durch den Therapeuten erspürt und korrigiert werden. Dabei werden Selbstheilungskräfte aktiviert und das Immunsystem gekräftigt. Ein weiterer Effekt der Craniosacralen Therapie ist eine tiefe Entspannung. Schädel und Kreuzbein sind verbunden durch die Wirbelsäule und bilden ein System. Dieses ist gefüllt mit Liquor (Gehirnwasser). Das rhythmische Füllen und Leeren dieses Systems nennt man Craniosacraler Rhythmus (CSR). Dieser Rhythmus kann im gesamten Körper erfühlt werden. Jeder Schädelknochen und das Kreuzbein haben seine eigene Bewegung. Ist der CSR aus dem Gleichgewicht geraten so spiegelt sich dies durch Spannungen oder Blockaden im Körper wieder. Der Therapeut kann genau erfühlen wo die Blockade ist, welche Qualität sie hat und wie sie sich auf die gesamte Struktur des Körpers auswirkt. Durch sanftes Mitgehen der Bewegungen an den Schädelknochen, dem Kreuzbein und der Wirbelsäule ist der Therapeut in der Lage, die Spannung und Fehlstellung zu erspüren und zu lösen. Der Therapeut kennt die Eigenbewegung des Gewebes, der Schädelknochen und des Kreuzbeins, welches sich unter Spannung befindet. Er geht an den Punkt der äußersten Spannung, hält diese und löst sie damit auf (Release).


Anwendung (Indikation) :

Migräne und Kopfschmerz, Schwindel, Ohrgeräusch, Kiefergelenksbeschwerden, Chronische Müdigkeit, Schleudertrauma, Beschwerden durch Zahnspangen, Rücken- und Nackenbeschwerden, Fibromyalgie, Erschöpfungszuständen nach Krankheit oder Operation,  Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Posttraumatische Belastung, endogene Depression...


Therapieziel:

Wenn sich der Körper normalisiert, wird die Funktion wieder hergestellt.


Manuelle Lymphdrainage (MLD):


Definition:

Wird zum Abbau von Schwellungen und Stauungen eingesetzt.


Anwendung (Indikation):

Lymphdrainage wird oft nach Krebserkrankungen, nach chirurgischen Eingriffen (z. B.: nach Knieoperationen), nach Sportverletzungen und Venenerkrankungen durchgeführt. Die Behandlung erfolgt mit den Händen sanft, langsam, rhythmisch und wird kreisförmig ausgeführt. Je nach Krankheitsbild werden  Arme, Beine, Bauch, Kopf oder Wirbelsäule behandelt.


Therapieziel:

Entstauung mit Schmerzreduktion.


PNF (KG-ZNS nach PNF):


Definition:

Nutzt die Propriozeptoren für eine neuromuskuläre Fazilitation. Propriozeptoren sind Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren, die Informationen ¸über die Haltung und Bewegung des Körpers an das zentrale Nervensystem weiterleiten.


Anwendung (Indikation):

Bei der PNF wird u. a. versucht, gestörte Bewegungsabläufe zu normalisieren. Dazu werden die Druck- und Dehnungsrezeptoren in Bindegewebe" z. B. durch Druck, Dehnung, Entspannung oder auch Streckung stimuliert. Diese Abläufe werden in bestimmten festgelegten Reihenfolgen durchgeführt. Dadurch kommt es in den Muskeln zu einer vermehrten Reaktion, also z. B. einer vermehrten Muskel-Kontraktion oder Muskel-Entspannung. Sie gehört zu den "Basis-Methoden" der Physiotherapie und zeichnet sich durch komplexe Bewegungsmuster aus, welche grundsätzlich in diagonalen Mustern (sogenannte 3 Dimensionalen)verlaufen. Wichtig bei der PNF ist die Summation von Re (-taktil, -visuell, -akustisch) ein möglichst umfassendes Ergebnis zu erreichen.